Übertriebene Panikmache oder mancherorts bereits erlebte Realität?

Diese Idylle findet man nicht mehr überall…

In den letzten Monaten tauchte ein Wort immer öfter auf, das so manche Frage aufwirft, für einige bedrohlich und bereits Realität, für andere wiederum übertriebene Panikmache ist: OVERTOURISM.
Aktuell reisen pro Jahr 1,4 Milliarden Menschen, bis 2025 soll die Zahl nochmals um weitere 500 Millionen zulegen.
Doch wie gross ist das Thema wirklich? Was bedeutet Overtourism eigentlich?

Gemeint ist damit, daß einerseits Orte wie Venedig, Barcelona, die aus „The Beach“ weltbekannte Maya-Bay usw den stetig zunehmenden Touristenströmen zum Opfer fallen. Und daß sich andererseits an Orten wie Hallstatt, welches sogar in kopierter Form in China vorzufinden ist, oder auch in Städten wie Split oder Dubrovnik oder auch in Palma immer öfter offener Widerstand der Bevölkerung gegen das Verdrängtwerden aus der eigenen Stadt regt…zu Recht?

Andererseits gibt es so viele wunderschöne Plätze, die eben manchmal nicht ganz so leicht erreichbar sind, dafür aber umso mehr Kraft und Ruhe geben, abseits der Massen….doch warum treibt es die Menschen im Urlaub genau dorthin, wo schon alle anderen sind, wo alles schon fotografiert ist, nichts Neues und Unbekanntes mehr zu erwarten ist?

Ich suche – und finde – auf meinen Reisen immer wieder ruhige Plätze, man muss nur etwas gegen den Strom reisen, sich manchmal treiben lassen und Hochsaisonen – wenn möglich meiden!

Was meint ihr dazu? Bin gespannt auf eure Meinungen…was können Gegenrezepte sein? Braucht es diese überhaupt?

Ein interessanter Artikel dazu findet sich auch hier: https://diepresse.com/home/schaufenster/reise/amanshausers/5438036/Overtourism